Was ist ein Planchet?

Definition eines Planchet

Ein Schrötling ist ein präparierter scheibenförmiger Metallrohling, auf den die Elemente eines Münzbildes geschlagen oder gepresst werden. Die Metallscheibe wird als „Rohling“ bezeichnet, bis sie die Stauchmaschine passiert, wodurch sich der Rand um den Umfang des Münzrohlings herum bildet. Sobald sie einen Rand hat, wird die Metallscheibe Schrötling genannt. Wenn man sich auf antike Münzen und Münzen bezieht, die aus gegossenen Metallscheiben anstelle von bearbeiteten Metallscheiben hergestellt wurden, ist der allgemein bevorzugte Begriff Flan.

Es gibt keine festen Regeln für die Verwendung dieser Begriffe beim Sammeln antiker Münzen, und Sie werden manchmal antike Münzrohlinge hören, die als „Planchets“ bezeichnet werden. In der modernen maschinellen Münzprägung ist der Unterschied offensichtlich: Die Scheibe ist ein „Rohling“, bevor sie ihren Rand erhält, und ist danach ein „Schrot“.

Vor dem Planchet

Bevor die Münzstätte Schrötlinge herstellt, kommen Metallrollen mit einer Breite von etwa dreizehn Zoll, die auf die genaue Dicke für die hergestellten Münzen gewalzt sind, in der Münzstätte an. Jede Rolle wiegt mehrere tausend Pfund und hat eine natürliche Krümmung, da sie zum leichteren Versand aufgerollt wird. Münzarbeiter legen die Rolle zuerst in eine Maschine, die das Metall glättet, um die natürliche Krümmung zu entfernen.

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Ein Münzrohling für ein US-Nickel.

James Bucki

Anschließend gelangt es direkt in eine Stanzmaschine, die gleichzeitig 10 bis 20 Zuschnitte aus der Rolle stanzt. Das Blech ist jetzt voller Löcher. Dieses Restmaterial aus dem Blinkprozess wird als Gurtband bezeichnet. Das Gurtband wird dann in kleinere Stücke geschnitten, die als Mobiliar bezeichnet werden. Das Mobiliar wird dann recycelt und zur Herstellung weiterer Münzen verwendet.

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Sie können auf dem Foto oben sehen, dass der Herstellungsprozess viele Unvollkommenheiten auf der Oberfläche des Rohlings hinterlässt. Bevor die Münze der Prägepresse zugeführt wird, durchläuft sie einen Prozess namens Glühen, der das Metall erweicht. Das Erweichen des Metalls erleichtert der Prägepresse ein teilweise vollständiges und vollständiges Bild auf dem Schrötling. Jede Münze wird mit mehreren Tonnen Druck geschlagen, wodurch alle Kerben und Rillen auf der Oberfläche des Schrötlings entfernt werden.

Warum brauchen wir einen erhöhten Rand?

Bevor der Rohling an die Prägepresse geschickt wird, muss er einen Prozess durchlaufen, bei dem der Rohling leicht zusammengedrückt wird, um einen erhöhten Rand um den Umfang der Münze zu legen. Dies dient mehreren Zwecken:

  • Es trägt dazu bei, der Münze einen einheitlichen Durchmesser zu verleihen, so dass sie beim Einführen in die Prägepresse direkt in den Prägekragen fällt. Der Kragen hält den Schrötling an Ort und Stelle, so dass die Münzstempel einen sauberen Schlag machen können, um eine fertige Münze zu produzieren.
  • Der erhöhte Rand trägt auch dazu bei, dass das Metall unter dem starken Druck der Prägepresse gleichmäßig in die tiefsten Vertiefungen des Prägestempels fließt. Dieser Vorgang ist wichtig, um eine qualitativ hochwertige Münze zu erhalten. Außerdem trägt der Kragen dazu bei, dass auf jeder Münze ein einheitlicher Eindruck entsteht.
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Planchet-Fehler

Bei der Herstellung von Münzen wird zunächst ein Zuschnitt aus einem Blech mit gleichmäßiger Dicke gestanzt. Während des Produktionsprozesses dieses Bleches können mehrere Fehler passieren. Hier ist eine teilweise, aber keineswegs allumfassende Liste von Schrötlingsfehlern:

  1. Fehlendes Metall oder fehlende Löcher: Das Metall beginnt zunächst als heiße Flüssigkeit und wird zu einem Barren geformt. Der Barren wird dann gewalzt, bis er eine gleichmäßige Dicke erreicht hat, die für die zu prägende Münze erforderlich ist. Dabei können sich Gasblasen und Risse bilden, die zu Löchern oder fehlendem Metall im Schrötling führen.
  2. Dicke oder dünne Schollen: Menschliches Versagen kann dazu führen, dass das gewalzte Metall zu dick oder zu dünn ist. Wird dies bei der Qualitätskontrolle nicht festgestellt, können aus den Metallblechen Schrötlinge entstehen, die nicht innerhalb der Produktionstoleranz der zu prägenden Münze liegen.
  3. Laminierungen: Die meisten Münzen bestehen aus einer Legierung, bei der zwei oder mehr verschiedene Metalle gemischt werden. Wenn der Mischprozess nicht gleichmäßig ist, können Bänder aus falsch legiertem Metall im Schrötling erscheinen.
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Ein weiterer Bereich des Münzsammelns umfasst Blank- und Schrotfehler.

Bearbeitet von: James Bucki